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Stein der Weisen

Written on Dienstag, 19 April 2016 12:45 Feldhofer Other Top 2 Column V2 Read more...
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    Service - Checklisten

    Betriebsausgaben

    Betriebsausgaben

    Betriebsausgaben

    Wie definiert das Gesetz den Begriff Betriebsausgaben?

    Betriebsausgaben sind die Aufwendungen oder Ausgaben, die durch den Betrieb veranlasst sind. Sie sind dem Finanzamt auf dessen Verlangen durch Belege nachzuweisen. Das Finanzamt kann auch die Nennung des Empfängers verlangen. Abgesehen von bestimmten Luxusaufwendungen dürfen die Finanzbehörden die Angemessenheit von Betriebsausgaben nicht prüfen. Auch die Notwendigkeit oder Wirtschaftlichkeit wird grundsätzlich nicht geprüft.

    Betriebsausgaben stehen bei den betrieblichen Einkunftsarten zu, diese sind:

    • Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft,
    • Einkünfte aus selbstständiger Arbeit und
    • Einkünfte aus Gewerbebetrieb

    Untenstehend finden Sie eine beispielhafte Aufzählung der wichtigsten Betriebsausgaben, wobei auch damit in Zusammenhang stehende Prämien und Förderungen behandelt werden:

    Abfertigungsbeiträge
    Abfindungszahlung an einen lästigen Gesellschafter
    Absetzung für Abnutzung (AfA)
    Aktentasche
    Angehörige
    Antiquitäten
    Anzahlungen
    Arbeitskleidung
    Arbeitslosenversicherung
    Arbeitszimmer
    Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten
    Basispauschalierung
    Beratungskosten (z.B.: Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater)
    Berufsgruppenpauschalierung (§ 17 Abs 4 EStG)
    Bestechungsgelder
    Bewirtungsspesen
    Bildungsfreibetrag
    Bildungsprämie
    Bürgschaft
    Computer
    Damnum oder Disagio
    Darlehenszinsen
    Diäten
    Doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten
    Eintreibungskosten
    Fachliteratur
    Fahrtkosten des Unternehmers
    Firmen- bzw. Praxiswert
    Forschungsprämien
    Freiwilliger Sozialaufwand für die Belegschaft
    Gebäude
    Geldbeschaffungskosten
    Geringwertige Wirtschaftsgüter
    Geschenke an Kunden / Klienten und Geschäftsfreunde
    Gewinnfreibetrag (für die Veranlagungsjahre 2013 bis 2016)
    Gründungskosten
    Incentive-Reisen
    Ingangsetzungskosten
    Internet
    Kammerbeiträge
    KFZ
    Kilometergeld
    Lehrlingsförderung
    Prozesskosten
    Reisekosten des Unternehmers
    Schadenersatzleistungen
    Selbstständigenvorsorge
    Sozialversicherungsbeiträge des Unternehmers
    Spenden
    Sponsoring
    Steuerberatungskosten
    Steuern
    Strafen
    Studiengebühren
    Studienreisen
    Telefon, Fax
    Teppiche und Tapisserien
    Trinkgelder
    Versicherungen
    Vorauszahlungen
    Zeitungen, Zeitschriften
    Zuwendungen an Privatstiftungen

    Abfertigungsbeiträge:

    Die Abfertigung an einen Dienstnehmer bzw. die Beiträge zur Mitarbeitervorsorgekasse in Höhe von 1,53% des Entgelts sind Lohnaufwand und somit Betriebsausgaben.

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    Abfindungszahlung an einen lästigen Gesellschafter:

    Ein lästiger Gesellschafter schädigt durch sein Verhalten das Unternehmen, sodass es im betrieblichen Interesse liegt, ihn zu entfernen. Er muss ein tatsächliches gesellschaftsschädigendes Verhalten vor dem Ausscheiden gesetzt haben. Eine Abfindung an diesen Gesellschafter kann Betriebsausgabe sein, wenn sie den Wert seines Kapitalkontos und die Beteiligung an den stillen Reserven und am Firmenwert übersteigt (Überzahlung zur Abwehr einer Störung des Betriebes). Bei einer Kapitalgesellschaft liegt eine verdeckte Gewinnausschüttung vor. Erwirbt die Kapitalgesellschaft den Anteil des ausscheidenden Gesellschafters ist ein Fremdvergleich anzustellen.

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    Absetzung für Abnutzung (AfA):

    Die AfA ist die Abschreibung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten für Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens verteilt auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Sie ist verpflichtend durchzuführen. Wird das Wirtschaftsgut nach Inbetriebnahme weniger als sechs Monate genutzt, ist die Hälfte des Jahresbetrages abzuschreiben (Halbjahres-AfA). Steuerrechtlich ist nur eine lineare AfA zulässig, d.h. eine gleichmäßige Verteilung auf die Nutzungsdauer. Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung sind zulässig.

    Geringwertige Wirtschaftsgüter (s.u.) können sofort und zur Gänze abgesetzt werden.

    Einnahmen-Ausgaben-Rechner müssen eine Anlagekartei führen. Im Fall einer Basispauschalierung nach § 17 Abs. 1 EStG (s.u.) ist die Geltendmachung der AfA nicht zulässig.

    Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer ist zu schätzen, es sei denn es besteht eine gesetzlich geregelte Nutzungsdauer:

    • Gebäude (ohne Nachweis der tatsächlichen Nutzungsdauer) sind mit bis 2,5% p.a. abzuschreiben. Bei für Wohnzwecke überlassenen Gebäuden beträgt die jährliche AfA ohne Nachweis der Nutzungsdauer bis zu 1,5%.
    • Anschaffungs- oder Herstellungskosten für denkmalgeschützte Gebäude können u.U. auf zehn Jahre verteilt abgesetzt werden.
    • PKW und Kombinationskraftwagen:
      mindestens 8 Jahre; ausgenommen Fahrschulkraftfahrzeuge und KFZ, die zu mindestens 80% der gewerblichen Personenbeförderung dienen; bei Gebrauchtwagen beträgt die Gesamtnutzungsdauer mindestens 8 Jahre.
    • Firmenwert:
      15 Jahre (Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb)
    • Praxiswert (Firmenwert bei freien Berufen):
      ist gesetzlich nicht geregelt, muss daher ermittelt werden: zwischen 3 und 15 Jahren möglich;

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    Aktentasche:

    siehe Artikel "Werbungskosten Aktentasche"

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    Angehörige:

    Verträge zwischen nahen Angehörigen werden steuerlich nur anerkannt, wenn

    • sie nach außen ausreichend zum Ausdruck kommen,
    • einen eindeutigen, klaren und jeden Zweifel ausschließenden Inhalt haben und
    • auch zwischen Fremden unter den gleichen Bedingungen abgeschlossen worden wären (Fremdvergleich).

    Es empfiehlt sich daher, einen schriftlichen Vertrag mit den wechselseitigen Leistungsverpflichtungen abzuschließen.

    "Nahe Angehörige" sind alle Personen, die zueinander in einem besonderen Naheverhältnis stehen, wie zum Beispiel:
    (ehemalige) Ehegatten, Verwandte, Verschwägerte, Wahl- und Pflegeeltern bzw. Wahl- und Pflegekinder, Lebensgefährten und deren Kinder und Enkel, eingetragene Partner; Angehörigen gleichgesetzt ist z.B. auch der Gesellschafter-Geschäftsführer im Verhältnis zur GmbH;

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    Antiquitäten:

    Antiquitäten sind Gegenstände, die älter als 150 Jahre sind oder aus einer bestimmten Stilepoche stammen. Um abzugsfähig zu sein muss die Antiquität betrieblich genutzt werden (z.B. als Schreibtisch). Bei Anschaffungskosten bis 7.300 € unterbleibt die Angemessenheitsprüfung der Höhe nach. Eine Absetzung für Abnutzung (s.o.) kommt nicht in Betracht.

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    Anzahlungen:

    Beim Einnahmen-Ausgaben-Rechner gilt das Abflussprinzip, d.h. Anzahlungen werden im Zeitpunkt der Bezahlung gewinnwirksam und gelten ab diesem Zeitpunkt als Betriebsausgaben. Das abnutzbare Anlagevermögen betreffende Anzahlungen sind im Weg der Absetzung für Abnutzung (s.o.) zu berücksichtigen.

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    Arbeitskleidung:

    Aufwendungen für Arbeitskleidung sind nur dann als Betriebsausgaben abzugsfähig, wenn es sich um Berufskleidung handelt, die mit allgemein erkennbarem, eine private Nutzung praktisch ausschließendem Uniformcharakter ausgestattet ist. Daher sind Ausgaben für bürgerliche Kleidung (z.B. Anzüge) nicht absetzbar, und zwar selbst dann nicht, wenn die Kleidung ausschließlich bei der Berufsausübung getragen wird. Reinigungskosten für absetzbare Arbeitskleidung können als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.

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    Arbeitslosenversicherung:

    Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung für Selbstständige sind abzugsfähig.

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    Arbeitszimmer:

    Aufwendungen und Ausgaben für ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer sowie dessen Einrichtung gehören grundsätzlich zu den nicht abzugsfähigen Aufwendungen und Ausgaben. Bildet das Arbeitszimmer hingegen den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen Tätigkeit, sind die darauf entfallenden Aufwendungen und Ausgaben einschließlich der Kosten seiner Einrichtung als Betriebsausgaben abzugsfähig. Ein Arbeitszimmer liegt im Wohnungsverband, wenn es über keinen vom Eingang des Wohnhauses getrennten Zugang verfügt. Zusätzlich wird gefordert, dass das Arbeitszimmer nach der Art der Tätigkeit notwendig ist.

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    Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten:

    siehe Artikel "Werbungskosten Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten"

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    Basispauschalierung:

    • 17 Abs. 1 EStG erlaubt eine pauschale Ermittlung der Betriebsausgaben für Einnahmen-Ausgaben-Rechner, die Einkünfte aus selbstständiger Arbeit oder aus Gewerbebetrieb beziehen. Weitere Voraussetzung ist, dass die Umsätze im vorangegangenen Wirtschaftsjahr 220.000 € nicht übersteigen.

    Der Durchschnittssatz beträgt entweder

    • 6%, höchstens 13.200 €, bei freiberuflichen oder gewerblichen Einkünften aus einer kaufmännischen oder technischen Beratung, Einkünften aus sonstiger selbstständiger Tätigkeit sowie aus einer schriftstellerischen, vortragenden, wissenschaftlichen, unterrichtenden oder erzieherischen Tätigkeit,
    • sonst 12%, höchstens jedoch 26.400 €

    der Umsätze.

    Zusätzlich zur Pauschale dürfen folgende Betriebsausgaben abgesetzt werden:

    • Wareneinkäufe,
    • Löhne und Lohnnebenkosten einschließlich Fremdlöhne und
    • Sozialversicherungsbeiträge

    Aus der Steuererklärung muss hervorgehen, dass der Steuerpflichtige von der Pauschalierung Gebrauch macht.

    Neben der Basispauschalierung gibt es Durchschnittssätze für bestimmte Berufsgruppen (s.u.: "Berufsgruppenpauschalierung").

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    Beratungskosten (z.B.: Rechtsanwalt, Notar, Steuerberater):

    Im Fall der betrieblichen Veranlassung handelt es sich um Betriebsausgaben.

    Steuerberatungskosten können auch Sonderausgaben darstellen.

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    Berufsgruppenpauschalierung (§ 17 Abs 4 EStG):

    Durch Verordnung des Bundesministers für Finanzen wurden für bestimmte Berufsgruppen Durchschnittssätze zur Gewinnermittlung festgelegt. Voraussetzung ist, dass keine Buchführungspflicht (doppelte Buchhaltung) besteht und Bücher auch nicht freiwillig geführt werden.

    Derartige Pauschalierungsverordnungen bestehen zum Beispiel im Bereich der Land- und Forstwirtschaft, für Künstler, Handelsvertreter und bestimmte Gewerbetreibende.

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    Bestechungsgelder:

    Geld- und Sachzuwendungen, deren Gewährung oder Annahme mit gerichtlicher Strafe bedroht ist, sind nicht abzugsfähig.

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    Bewirtungsspesen:

    Grundsätzlich gehören Bewirtungsspesen für die "Bewirtung von Geschäftsfreunden" zu den Repräsentationsaufwendungen und sind somit nicht abzugsfähig. Derartige Aufwendungen oder Ausgaben können unter der Voraussetzung, dass die Bewirtung der Werbung dient und die betriebliche oder berufliche Veranlassung weitaus überwiegt, zur Hälfte abgezogen werden. Dies muss der Steuerpflichtige nachweisen. Der Begriff der "Werbung" ist nicht eindeutig definiert, im Wesentlichen muss eine "Produkt- bzw. Leistungsinformation" geboten werden.

    Auch Beherbergungskosten zählen zu den Bewirtungsspesen.

    Bewirtungsspesen können zur Gänze abgesetzt werden, wenn die Bewirtung zum Inhalt der Leistung gehört, Entgeltcharakter hat (z.B. im Rahmen einer Incentive-Reise) oder keine Repräsentationskomponente aufweist (z.B. Bewirtung im Rahmen von Event-Marketing).

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    Bildungsfreibetrag:

    Der Bildungsfreibetrag kann letztmalig im Rahmen der Veranlagung 2015 geltend gemacht werden!

    • Externe Bildungseinrichtungen
      Für die Aus- und Fortbildung von Arbeitnehmern kann ein Bildungsfreibetrag in Höhe von bis zu 20% der Aufwendungen geltend gemacht werden. Die Aufwendungen müssen unmittelbar Aus- und Fortbildungsmaßnahmen betreffen, die im betrieblichen Interesse für Arbeitnehmer getätigt werden.
    • Innerbetriebliche Bildungseinrichtungen
      Auch hier gibt es einen Freibetrag von bis zu 20% der Aufwendungen für die Aus- und Fortbildung von Arbeitnehmern. Die Aufwendungen müssen wiederum unmittelbar Aus- und Fortbildungsmaßnahmen betreffen, die im betrieblichen Interesse für Arbeitnehmer getätigt werden. Ferner muss es sich um innerbetriebliche Fortbildungseinrichtungen handeln, welche einem Teilbetrieb vergleichbar sind. Sie dürfen die Fortbildungsmaßnahmen Dritten gegenüber nicht anbieten, es sei denn es handelt sich bei den Dritten um konzerninterne Unternehmen, und die Tätigkeit dieser Teilbetriebe muss in der Erbringung solcher Leistungen für die eigenen Arbeitnehmer des Unternehmens bestehen. In den internen Richtlinien muss außerdem vorgesehen sein, dass an den Aus- und Fortbildungsmaßnahmen auch Personen teilnehmen können, die unmittelbar vor Bezug des Kinderbetreuungsgeldes Arbeitnehmer des Steuerpflichtigen waren. Die Aufwendungen je Aus- und Fortbildungsmaßnahme dürfen - unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer - 2.000 € pro Kalendertag nicht übersteigen.

    Im Fall einer Pauschalierung steht der Bildungsfreibetrag nicht zu.

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    Bildungsprämie:

    Die Bildungsprämie kann letztmalig im Rahmen der Veranlagung 2015 geltend gemacht werden!

    Die Prämie beträgt 6% der Aufwendungen. Sie kann alternativ zum Bildungsfreibetrag für externe Bildungseinrichtungen geltend gemacht werden. Für innerbetriebliche Aus- und Fortbildung und im Fall einer Pauschalierung steht sie nicht zu. Die jeweiligen Prämien sind nach Ablauf des Wirtschaftsjahres, spätestens bis zum Eintritt der Rechtskraft des betreffenden Einkommensteuer-, Körperschaftssteuer- oder Feststellungsbescheides geltend zu machen. Es handelt sich um eine Steuergutschrift.

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    Bürgschaft:

    Ist die Übernahme einer Bürgschaft betrieblich veranlasst kann es sich um Betriebsausgaben handeln. Bei einem Gesellschafter-Geschäftsführer stellt die Bürgschaft für die Gesellschaft in der Regel eine Einlage dar.

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    Computer:

    siehe Artikel "Werbungskosten Computer“

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    Damnum oder Disagio:

    Ein Damnum ist die Differenz zwischen dem Rückzahlungsbetrag einer Verbindlichkeit und dem Verfügungsbetrag. Es ist auf die Laufzeit der Verbindlichkeit zu verteilen (siehe auch unten: "Geldbeschaffungskosten").

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    Darlehenszinsen:

    Darlehenszinsen sind abzugsfähig, wenn das Darlehen betrieblichen Zwecken dient. Ist das Darlehen von vornherein durch betriebliche und private Zwecke veranlasst, zählt nur der für betriebliche Zwecke aufgewendete Teil zu den Betriebsausgaben (Aliquotierung).

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    Diäten:

    (s. Artikel: "Werbungskosten Reisekosten")

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    Doppelte Haushaltsführung und Familienheimfahrten:

    siehe Artikel "Werbungskosten Doppelte Haushaltsführung“

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    Eintreibungskosten

    Kosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Eintreibung von betrieblichen Forderungen stehen, sind Betriebsausgaben.

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    Fachliteratur

    siehe Artikel "Werbungskosten Fachliteratur“

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    Fahrtkosten des Unternehmers:

    Fahrtkosten sind in ihrer tatsächlich angefallenen Höhe als Betriebsausgaben abzugsfähig. Kilometergeld steht bei betrieblichen Fahrten mit dem privaten KFZ zu (s. u: "Kilometergeld").

    Das Verkehrsmittel ist frei wählbar. Auch Fahrtkosten in der Ersten Klasse/Business Class sind in voller Höhe abzugsfähig. Bei Netzkarten ist der Privatanteil auszuscheiden.

    Fahrtkosten zwischen Wohnung und Betriebsstätte sind ebenfalls absetzbar, es sei denn der Wohnsitz befände sich aus persönlichen Gründen in einer unüblichen Entfernung zur Betriebsstätte (Richtwert: ca. 120 km).

    Unterscheiden Sie Fahrtkosten von Reisekosten (s.u.)!

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    Firmen- bzw. Praxiswert

    s.o. "Absetzung für Abnutzung"

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    Forschungsprämien:

    Die Forschungsförderung wurde mit 1.1.2016 von 10% auf 12% erhöht.

    Für Wirtschaftsjahre ab 1.1.2016 können folgende Prämien geltend gemacht werden:

    • Eigenbetriebliche Forschung in einem inländischen Betrieb/einer inländischen Betriebsstätte
      Es besteht keine Betragsgrenze wie bei der Auftragsforschung. Die Geltendmachung der Forschungsprämie ist an ein Gutachten der Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) geknüpft.
    • Auftragsforschung, die von einem inländischen Betrieb/einer inländischen Betriebsstätte in Auftrag gegeben wurde
      Das beauftragte Unternehmen bzw. die beauftragte Einrichtung muss u.a. seinen / ihren Sitz innerhalb der EU bzw. des EWR haben und mit Forschungsaufgaben befasst sein. Die Höhe der Aufwendungen, für die eine Forschungsprämie geltend gemacht werden kann, ist mit 1.000.000 € pro Wirtschaftsjahr begrenzt.

    Die Höhe beider Prämien beträgt 12% der Aufwendungen.

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    Freiwilliger Sozialaufwand für die Belegschaft:

    Freiwilliger Sozialaufwand (z.B. ein Betriebsausflug), insbesondere auch Geschenke an Arbeitnehmer, sind Betriebsausgaben.

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    Gebäude:

    s.o. "Absetzung für Abnutzung"

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    Geldbeschaffungskosten:

    Geldbeschaffungskosten, darunter fallen insbesondere diverse Gebühren, sind steuerrechtlich gemeinsam mit einem Damnum (s.o.) zu aktivieren und auf die Laufzeit des Kredites zu verteilen, wenn sie mit diesem in unmittelbarem Zusammenhang stehen. Das gilt auch für Einnahmen-Ausgaben-Rechner, wenn nur Geldbeschaffungskosten anfallen.

    Es besteht eine Freigrenze von 900 €, sofern kein aktivierungspflichtiges Damnum entstanden ist.

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    Geringwertige Wirtschaftsgüter:

    Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten 400 € nicht übersteigen, können sofort abgesetzt werden (s.o. "Absetzung für Abnutzung"). Wirtschaftsgüter, die eine Einheit bilden, dürfen nicht in geringwertige Wirtschaftsgüter gesplittet werden.

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    Geschenke an Kunden/Klienten und Geschäftsfreunde:

    Gelegenheitsgeschenke an Kunden bzw. Geschäftsfreunde zählen grundsätzlich zu den nicht abzugsfähigen Aufwendungen. Ausnahmsweise können Betriebsausgaben vorliegen, sofern die Geschenkgewährung überwiegend Entgeltcharakter hat oder der Werbung dient und die berufliche Veranlassung erheblich überwiegt. Dies ist vom Steuerpflichtigen nachzuweisen.

    Kleinere Sachgeschenke zu bestimmten Anlässen (z.B. Weihnachten) bei bereits bestehender Geschäftsverbindung sind in der Regel nicht abzugsfähig.

    Geschenke an Arbeitnehmer zählen zum freiwilligen Sozialaufwand (s.o.).

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    Gewinnfreibetrag (Freibetrag für investierte Gewinne):

    Der Gewinnfreibetrag kann von natürlichen Personen bei der Gewinnermittlung eines Betriebes gewinnmindernd geltend gemacht werden. Bemessungsgrundlage ist der Gewinn. Der Freibetrag ist bei Veranlagungen für die Jahre 2013 bis 2016 gestuft wie folgt: Für die ersten 175.000 € beträgt der Freibetrag 13%, für die nächsten 175.000 € 7% und für die nächsten 230.000 € 4,5%. Somit können pro Veranlagungsjahr maximal 45.350 € geltend gemacht werden. Der Grundfreibetrag von 3.900 € steht ohne tatsächliche Investition zu. Übersteigt der Gewinn 30.000 €, kann der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag geltend gemacht werden. Dieser muss durch Anschaffungs- oder Herstellungskosten begünstigter Wirtschaftsgüter gedeckt sein. Die Absetzung für Abnutzung (s.o.) wird dadurch nicht berührt.

    Begünstigte Wirtschaftsgüter sind:

    • Abnutzbare körperliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einer Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren, die inländischen Betrieben/Betriebsstätten zuzurechnen sind
    • Wohnbauanleihen, die dem Anlagevermögen eines inländischen Betriebes oder einer inländischen Betriebsstätte ab dem Anschaffungszeitpunkt mindestens vier Jahre gewidmet werden

    Für folgende Wirtschaftsgüter kann ein Gewinnfreibetrag nicht gewährt werden:

    • PKW und Kombi, ausgenommen Fahrschulkraftfahrzeuge und KFZ, die zu mindestens 80% der gewerblichen Personenförderung dienen
    • Luftfahrzeuge
    • Geringwertige Wirtschaftsgüter (s.o.)
    • Gebrauchte Wirtschaftsgüter
    • Wirtschaftsgüter, die von einem Unternehmen erworben werden, das unter beherrschendem Einfluss des Steuerpflichtigen steht
    • Wirtschaftsgüter, für die eine Forschungsprämie in Anspruch genommen wird

    Im Fall einer Pauschalierung steht nur der Grundfreibetrag zu.

    Der investitionsbedingte Gewinnfreibetrag ist in der Steuererklärung geltend zu machen. Die jeweiligen Wirtschaftsgüter sind in einem Verzeichnis auszuweisen.

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    Gründungskosten:

    Bei Kapitalgesellschaften ist die Abzugsfähigkeit von Gründungskosten mit den sich aus dem Gesellschaftsvertrag ergebenden Pflichten begrenzt.

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    Incentive-Reisen:

    Reisen, die Geschäftspartnern als Belohnung oder Motivation gewährt werden, können in der Regel als Betriebsausgaben abgesetzt werden.

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    Ingangsetzungskosten:

    Ingangsetzungskosten sind Ausgaben, die mit dem Aufbau einer Betriebsorganisation zusammenhängen. Sie dürfen nicht aktiviert werden und sind sofort abzugsfähige Betriebsausgaben.

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    Internet:

    Bei Internetkosten im Arbeitszimmer der Privatwohnung nimmt die Rechtsprechung eine teilweise private Nutzung an. Eine ausschließlich betriebliche Nutzung müsste durch entsprechende Aufzeichnungen nachgewiesen werden. Ist eine exakte Aufteilung in privaten und betrieblichen Anteil nicht möglich, ist der Privatanteil zu schätzen.

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    Kammerbeiträge:

    Pflichtbeiträge an Kammern sind als Betriebsausgaben abzugsfähig.

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    KFZ:

    • überwiegend betrieblich genutztes KFZ:
      Aufwendungen für das KFZ stellen Betriebsausgaben dar. Ein etwaiger Privatanteil ist auszuscheiden.
    • überwiegend privat genutztes KFZ:
      Das KFZ gehört zum Privatvermögen. Als Betriebsausgaben geltend gemacht werden können entweder das Kilometergeld (s.u.) oder die tatsächlichen Aufwendungen.

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    Kilometergeld:

    • Betriebliches KFZ:
      Die Kosten sind in der tatsächlichen Höhe als Betriebsausgaben abzugsfähig. Der Ansatz von Kilometergeld ist nicht möglich.
    • Privates KFZ:
      Bei betrieblichen Fahrten mit dem privaten KFZ (des Steuerpflichtigen) kann wahlweise Kilometergeld angesetzt werden oder die tatsächlichen Kosten. Das amtliche Kilometergeld beinhaltet zusätzlich zu Treibstoffkosten die meisten KFZ-Aufwendungen wie zum Beispiel Vignette, Versicherungen und Winterreifen. Kilometergeld gebührt bis zu einer maximalen jährlichen Fahrtleistung von 30.000 km.

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    Lehrlingsförderung:

    Nachfolgend ein Überblick über die vielfältigen Lehrlingsförderungen. Detaillierte Informationen sind unter www.lehrefoerdern.at abrufbar.

    • Basisförderung
      Die Basisförderung wird pro Lehrling auf Antrag im Nachhinein gewährt. Die Höhe der Förderung beträgt:
      • für das 1. Lehrjahr: 3 kollektivvertragliche Bruttolehrlingsentschädigungen
      • für das 2. Lehrjahr: 2 kollektivvertragliche Bruttolehrlingsentschädigungen
      • für das 3. Bzw. 4. Lehrjahr: je 1 kollektivvertragliche Bruttolehrlingsentschädigung

    Bei halben Lehrjahren, Lehrzeitanrechnungen und Lehrzeitverkürzungen wird die Basisförderung aliquot berechnet.

    • Förderung von Unternehmen, welche einen Lehrling aus der Überbetrieblichen Lehrlingsausbildung (ÜBA) übernehmen
    • Maßnahmen für Lehrlinge mit Lernschwierigkeiten
    • Weiterbildung der Ausbilder
    • Förderbeitrag von 200 € bzw. 250 € für gute und ausgezeichnete Lehrabschlussprüfungen
    • Gleichmäßiger Zugang von jungen Frauen und Männern zu den verschiedenen Lehrberufen
    • Förderung von Vorbereitungskursen auf die Lehrabschlussprüfung
    • Kostenfreier Antritt zur Lehrabschlussprüfung nach einer negativen Prüfung
    • AMS-Förderungen für die Lehrausbildung von
      • Mädchen in Berufen mit geringem Frauenanteil
      • Jugendlichen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind
      • TeilnehmerInnen an einer integrativen Berufsausbildung
      • Erwachsenen (über 18-jährigen), deren Beschäftigungsproblem aufgrund von Qualifikationsmängeln durch eine Lehrausbildung gelöst werden kann
      • Begünstigt behinderte Personen

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    Prozesskosten:

    Liegt der Gegenstand eines Zivilprozesses in der betrieblichen Sphäre, sind die Kosten grundsätzlich abzugsfähig. Das gilt auch für Kosten eines Verwaltungsverfahrens.

    Prozesskosten für ein gerichtliches oder verwaltungsrechtliches Strafverfahren sind nur bei (teilweisem) Freispruch oder Einstellung des Verfahrens wegen eines Strafaufhebungsgrundes abzugsfähig.

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    Reisekosten des Unternehmers:

    siehe Artikel: "Werbungskosten Reisekosten“

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    Schadenersatzleistungen:

    Sind die Leistungen der betrieblichen Sphäre zuzurechnen, liegen Betriebsausgaben vor. Resultiert der Schaden aus vorsätzlichem rechtswidrigem Verhalten des Betriebsinhabers ist keine Abzugsfähigkeit gegeben.

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    Selbstständigenvorsorge:

    Pflichtbeiträge an eine Vorsorgekassa sind abzugsfähig. Das gilt auch für Selbstständige, die vom Opting-In Gebrauch machen.

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    Sozialversicherungsbeiträge des Unternehmers

    Beiträge zu gesetzlichen Pflichtversicherungen sind jedenfalls Betriebsausgaben.

    Versicherungsprämien für freiwillige Personenversicherungen sind Sonderausgaben.

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    Spenden:

    Spenden aus dem Betriebsvermögen sind unter folgenden Voraussetzungen abzugsfähig:

    • Spenden an im Gesetz genannte Einrichtungen wie zum Beispiel Universitäten mit Sitz in der EU oder anderen Staaten, mit denen umfassende Amtshilfe besteht, die Österreichische Nationalbibliothek, Museen oder auch freiwillige Feuerwehren.
    • Bestimmte mit Bescheid als spendenbegünstigt festgestellte Einrichtungen. Für diese Einrichtungen veröffentlicht das Bundesministerium für Finanzen Listen auf seiner Homepage. Seit 1.1.2012 finden sich darunter auch Organisationen für Natur- und Tierschutz.

    Absetzbar sind Geld- und Sachspenden, welche 10% des Gewinnes des letzten Wirtschaftsjahres - vor Berücksichtigung eines Gewinnfreibetrages - nicht übersteigen.

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    Sponsoring:

    Beim Sponsoring wendet ein Unternehmer Geld oder Sachleistungen einer bestimmten Person bzw. Personengruppe zu, um im Gegenzug eine Werbeleistung zu erhalten.

    Sponsoring ist nur abzugsfähig, wenn es nahezu ausschließlich auf betrieblichen Erwägungen basiert, der Sponsor eine angemessene Gegenleistung erhält und eine breite öffentliche Werbewirkung erzielt wird.

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    Steuerberatungskosten:

    s.o.: "Beratungskosten"

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    Steuern:

    Durch den Betrieb veranlasste Steuern sind abzugsfähig (z.B. KFZ-Steuer). Personensteuern (z.B. Einkommensteuer) sind nicht abzugsfähig. Bei Verspätungs- und Säumniszuschlägen kommt es darauf an, ob die zugrundeliegende Steuerschuld eine Personen- oder Betriebssteuer ist.

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    Strafen:

    Seit 2.8.2011 sind Strafen und Geldbußen, die von Gerichten, Verwaltungsbehörden oder den Organen der EU verhängt werden, ausdrücklich nicht mehr abzugsfähig.

    Strafen, die der Arbeitgeber für das rechtswidrige Verhalten eines Arbeitnehmers zahlt, können Betriebsausgaben darstellen.

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    Studiengebühren:

    siehe Artikel "Werbungskosten Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten"

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    Studienreisen:

    siehe Artikel "Werbungskosten Ausbildungs-, Fortbildungs- und Umschulungskosten"

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    Telefon, Fax:

    Bei Kosten für ein Telefon in der Wohnung, von dem aus auch betriebliche Gespräche geführt werden, nimmt die Finanzverwaltung einen Privatanteil an. Bei Fehlen von genauen Aufzeichnungen über die betrieblichen Gespräche wird der Privatanteil geschätzt.

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    Teppiche und Tapisserien:

    Aufwendungen für Tapisserien und handgeknüpfte Teppiche können Betriebsausgaben darstellen, sofern sie betrieblich genutzt werden. Befinden sie sich in einem Arbeitszimmer, geht die Finanzverwaltung von einem überwiegenden privaten Interesse aus, sodass eine Abzugsfähigkeit nicht gegeben ist. Die Anschaffungskosten dürfen 730 € pro Quadratmeter nicht übersteigen (Angemessenheitsprüfung). Keiner Angemessenheitsprüfung unterliegen diese Wirtschaftsgüter, wenn sie Leistungsinhalt sind (z.B. in einem Hotel). Eine Absetzung für Abnutzung (s.o.) kommt nur bei technischer Abnutzung in Betracht.

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    Trinkgelder:

    Bei betrieblicher Veranlassung sind Trinkgelder abzugsfähig. Beachten Sie, dass gegebenenfalls Belege mit Datum, Betrag und Empfänger vorzulegen sind.

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    Versicherungen:

    • Personenversicherung:
      Beiträge zu Pflichtversicherungen s.o. "Selbstständigenvorsorge" und "Sozialversicherungsbeiträge des Unternehmers"
      Prämien für freiwillige Personenversicherungen sind in der Regel der privaten Lebensführung zuzurechnen und somit keine Betriebsausgaben.
    • Sach- und Schadensversicherung:
      Sofern sich die Versicherung auf Betriebsvermögen (z.B. Betriebsgebäude) und die Betriebsführung (z.B. Berufshaftpflichtversicherung) bezieht, liegen Betriebsausgaben vor.

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    Vorauszahlungen:

    Nicht aktivierungspflichtige Vorauszahlungen für folgende Kosten sind gleichmäßig auf den Zeitraum der Vorauszahlung zu verteilen, es sei denn sie betreffen lediglich das laufende und das folgende Jahr:

    • Beratung
    • Bürgschaften
    • Fremdmittel
    • Garantien
    • Miete
    • Treuhand
    • Vermittlung
    • Vertrieb
    • Verwaltung

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    Zeitungen, Zeitschriften:

    Tageszeitungen und Zeitschriften mit allgemein interessierendem Inhalt sind nicht abzugsfähig. Anders ist es bei Fachliteratur (siehe Artikel "Werbungskosten Fachliteratur").

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    Zuwendungen an Privatstiftungen:

    Zuwendungen an folgende Privatstiftungen sind Betriebsausgaben:

    • Unternehmenszweckförderungsstiftungen:
      Die Privatstiftung dient ausschließlich und unmittelbar dem Betriebszweck des stiftenden Unternehmers.
    • Arbeitnehmerförderungsstiftungen:
      Die Privatstiftung dient der Unterstützung betriebszugehöriger Arbeitnehmer.
    • Belegschaftsbeteiligungsstiftungen:
      Die Privatstiftung dient der Weitergabe von Beteiligungserträgen an (ehemalige) Arbeitnehmer.
    • Zuwendungen für die „ertragsbringende Vermögensausstattung“ von gemeinnützigen Privatstiftungen und vergleichbaren Rechtsträgern können unter bestimmten Voraussetzungen bis zu einem Betrag von 500.000 € (für einen Zeitraum von fünf Jahren) steuerlich abgesetzt werden.

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    Für detaillierte Auskünfte kontaktieren Sie uns bitte!

     

  • Feldhofer Wirtschaftstreuhand GMBH

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    Written on Donnerstag, 14 April 2016 11:51 Feldhofer Contact Info